![]() | "Über Geschmack lässt sich streiten." Wirklich? Nein. Denn es unsinnig, darüber zu streiten. Was der eine vielleicht mag, gefällt dem anderen nicht. Was der andere mag, gefällt dem einen vielleicht nicht. Meistens lässt sich aber etwas finden, was beiden gefällt. |
Wie entsteht der Musikgeschmack? Eine Musik wird als angenehm empfunden, wenn als positiv empfundene Erlebnisse, Erinnerungen und Hoffnungen damit verknüpft sind. Wenn man etwa gemeinsam mit lieben Menschen eine Musik hört, wird man diese im allgemeinen später gern hören. Auch wenn man dazu bisher keinen Zugang gefunden hatte. Höre Dir zum Beispiel gemeinsam mit Deinen Freunden diesen Track an! Zehnmal oder noch öfter! Ich verspreche Dir: Irgendwann wird er Euch gefallen. Und dann solltest Du ihn Dir nach zehn oder zwanzig Jahren noch mal wieder anhören. Erinnerungen werden wach werden, die netten Freunde, die schöne Zeit. Und überhaupt - natürlich auch die Musik. Wenn Du es nicht glaubst: Probiere es einfach aus! |
Andere Planeten - andere Musik. Auf anderen Planeten unseres Universums gibt es andere Tonsysteme, die für unsere Ohren ungewohnt klingen. Fahco Labuel, ein ehemaliger Klangdesigner vom Planeten Tenalphtrae vermittelt uns mit seiner gleichnamigen Komposition einen Eindruck davon. Auf dem erdähnlichen Planeten war der Tag in 16 Stunden unterteilt. Die Stunde bestand aus 64 Minuten und diese wiederum aus 64 Sekunden. Eine solche Sekunde entspricht damit 1,318359375 irdischen Sekunden. Darauf beruhend entsprach der mit unserem Kammerton A (=440Hz) vergleichbare Bezugston einer Frequenz von knapp 390 Hz - 512 Schwingungen in einer der dortigen Sekunden. Die Tonabstände ergaben sich beim verwendeten 16-Ton-System jeweils aus der sechzehnten Wurzel aus zwei. |
Es wird hier in Vergangenheit darüber geschrieben, weil es den Planeten Tenalphtrae schon längst nicht mehr gibt. Die Bewohner waren so dumm und haben ihren Planeten durch einen Krieg zerstört. Musikalisch ist dies im Titel "Veto Power" verarbeitet. Ein Bewohner berichtet gemeinsam mit seiner Tochter über die Verhältnisse auf seinem Planeten und ruft zu Veränderungen auf. Wenige der dort lebenden Kreaturen hatten die Macht und missbrauchten diese rücksichtslos für ihre Zwecke. Auch hier zeigt sich möglicherweise eine gewisse Ähnlichkeit zu unserem Planeten. |
Die Musikindustrie kann alles vermarkten. Damit eine Musik möglichst viele Menschen ansprechen kann, muss sie immerzu präsent sein. Deshalb wird zunächst dafür gesorgt, neue Musik zur Vermarktung immer und immer wieder in den Medien zu präsentieren. Zwangsläufig wird sie dann von vielen Menschen in einem positiven Kontext wahrgenommen. Diese Personen wirken dann in der Gemeinschaft als Multiplikator für andere Konsumenten. Zugleich wird aber von der Musikindustrie auch bestimmt, wie der Massengeschmack sich anzuhören hat. Musiker müssen sich, wenn sie erfolgreich sein wollen, diesen Bedingungen anpassen. Das wollen wir nicht, denn solche Musik gefällt uns abgesehen von wenigen Ausnahmen kaum. Aufgrund fehlender Mittel haben wir nicht die Möglichkeit, große Medienpräsenz zu erzielen. Aber das Internet eröffnet uns die Chance, unsere Musik einem großen Hörerkreis zugänglich zu machen. Hört euch unsere Musik also immer wieder an. Am besten in angenehmer Atmosphäre. So könnt ihr zum Multiplikator für unsere Musik werden. |
Ihr könnt auch mitmachen! Egal wo ihr seid. Multimediale Inhalte lassen sich ja mühelos z.B. als E-Mail-Anhang verschicken. Du bist Künstler oder Musiker und denkst ähnlich über Musik? Du hast eine Textidee? Oder eine selbst komponierte Melodie? Du kannst singen oder rappen? Du spielst ein Musikinstrument? Oder du produzierst Beats oder Loops? Lass es uns hören, vielleicht können wir ja gemeinsam was daraus machen! Wir sind offen für unterschiedlichste Kulturen, Musikstile und Weltanschauungen und zugleich entschiedene Gegner von Rassismus und Gewaltverherrlichung. |
Unsere Homepage: http://musikmaschine.org
